Porto bei Nacht

Orange leuchtete die Ribeira – das historische Flussufer der Altstadt Portos – und sprühte förmlich vor Euphorie! Die ganze Stadt hatte sich versammelt: entlang der Uferpromenade und der kleinen Gassen, die sich den Hügel hinaufwinden, zwischen all den eng stehenden, dunklen Häusern.

Ein plötzliches Knattern durchbrach die abendliche Ruhe, gefolgt von jubelnden Stimmen. In einer kleinen Gasse tauchte ein Motorrad auf und brauste ungehindert den Weg hinunter, über Treppen, Schanzen und vorbei an jedem Hindernis, dass sich ihm in den Weg stellte. Auch auf der sonst so ruhigen Brücke dom Luis I hatten sich kleine Menschentrauben versammelt, um das Spektakel zu verfolgen. Ein Motorrad jagte das nächste. An jeder besonders steilen Treppe, hielten die Zuschauer den Atem an. Klack, klack, klack – geschafft! Tosender Applaus und Aufatmen.

Von hier oben hat man einen exzellenten Blick über Porto und Vila Nova de Gaia, auf der anderen Seite des Douros. Noch ein paar hundert Meter höher und man könnte die Flussmündung zum Atlantik sehen. Möwen haben es gut. Irgendwie eine schöne Vorstellung: der weite Ozean so nah. Und die Sonne, die darin untergeht.

2 comments:

  1. Schöner Blog und toller Bericht mit super Fotos.

    Liebe Grüße
    Ann-Catrin
    www.ann-catrinunger.de

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