Bereise diese Welt, wie es dir gefällt!

Dieser Blogpost ist inspiriert durch Thomas Blogparade zum Thema "Reisetypen".

Als ich erfuhr, wie viele Reisetypen es gibt, war ich etwas baff. Begriffe wie Pauschalurlauber, Camper und Backpacker waren mir bekannt, dass es jedoch noch einige andere Reisetypen gibt, beweisen die zahlreichen Beiträge, die im Laufe dieser Blogparade entstanden. Teils wirklich kreative Bezeichnungen!
Schmunzeln musste ich zum Beispiel bei Svens Beitrag, der sich als Backpackenden Städtetripler bezeichnet. Oder Ruti, der sich als Schönwetter-Backpacker sieht.

Tendenziell stimme ich Claires Meinung, man sei schneller, wenn man in Schubladen denke, zu. Klar, sonst gäbe es, psychologisch gesehen, auch keine Stereotype. Mir persönlich gelingt es jedoch nicht, mich einem bestimmten Reisetypen zuzuordnen. Jasmin hat einen perfekten Überbegriff erfunden und mir aus der Seele gesprochen: Sie betrachtet sich als Paradise Dream Traveler, immer nach Orten suchend, die für einen das Paradies auf Erden bedeuten.

FEST STEHT: ICH LIEBE DAS ABENTEUER! 
Abgesehen von einer geführten Bustour durch die Türkei mit Oma, war ich nie auf einer Pauschalreise. Den ganzen Tag am Pool liegen und das Buffett zu plündern, hat mich bis jetzt noch nicht sonderlich gereizt. Aber wer weiß? Wenn ich morgen eine Pauschalreise an einen schönen Ort gewinne, sage ich nicht nein. Vielleicht gefällt es mir ja doch.

Als ich noch sehr klein war, sind meine Eltern ein paar Monate durch Brasilien gereist. Es war eine wunderbare und spannende Zeit. Es ist jedoch lange her, sodass Erinnerung und Erzählung verschwimmen. Eines Tages werde ich wieder dorthin fahren und vielleicht wird sich jemand an die kleine „Linda“ aus Deutschland erinnern (so riefen mich damals die Einheimischen).

In unserer Kindheit fuhren wir mit unseren Eltern auf Familienfreizeiten. Es ging in die Alpen, nach Italien, nach Dänemark oder an die Nordsee. Auf unseren Reisen war immer einiges los: viele Freunde, Kinder, Spiel und Spaß! Langweilig wurde es nie. Später ging es auch mal nach Kroatien. Wir verreisten jedoch nicht jedes Jahr und träumten oft gemeinsam von fernen Ländern. Zum Glück gab es noch die Klassenfahrten! Den Segelturn um Elba und die Kunstreise nach Azzano und Florenz werde ich nie vergessen! Auch kann ich stolz von mir behaupten, auf einer zehntägigen Backpack-Alpenüberquerung dabei gewesen zu sein.

NACH MEINEM ABI PACKTE MICH DIE REISELUST
Ich wollte raus aus dem schläfrigen Dorfleben, hinaus in die Welt! Welcher Ort eignet sich da besser, als eine der berühmtesten Städte der Welt? Also ab nach New York City! Ich lebte und arbeitete als Au Pair einige Monate in dieser lebendigen und bunten Stadt und mir wurde klar: Die Welt ist so groß und es gibt so viele wunderbare Orte, die entdeckt werden wollen.
Während meines Studiums lernte ich meinen Freund kennen, ebenso reiselustig wie ich. Unsere erste gemeinsame Reise führte nach Rom. Von den Sommerabenden am Tiber träume ich heute noch oft. Als Studenten müssen wir selbstverständlich unser Geld zusammen halten, aber wir sind mittlerweile Spezialisten was Billigflieger, günstige Unterkünfte und Abenteuertouren betrifft – sei es nach Porto, Lissabon, London oder Paris. Letzten September luden uns Freunde aus San Diego / Kalifornien ein, bei Ihnen zu wohnen. Dieses Angebot nahmen wir natürlich freudig an und nutzten die Gelegenheit, um einen Road Trip durch Kalifornien zu starten. Es war eine der abenteuerlichsten und schönsten Reisen meines Lebens.

BIG APPLE IS CALLING
Nach fast fünf Jahren geht es im Herbst zurück nach New York City, an den Ort, der so vieles verändert hat. Der Ort, der mir half erwachsen zu werden und mich daran erinnert, an Träumen festzuhalten und an deren Verwirklichung zu arbeiten. Wir sind noch jung und spontan, erkunden Städte und Länder. Wollen das Leben aufsaugen, die Welt entdecken. Ob wir nun offiziell Backpacker oder Flashpacker sind, ist dann eigentlich egal.



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1 comment:

  1. Moin,

    erst mal vielen Dank für den tollen Beitrag zu unserer Blogparade.

    "Das Leben aufsaugen, die Welt entdecken" ist ein guter Rat. Denn unsere schöne Welt hat so viele tolle Ecken zu bieten, die Menschen sind so vielseitig. Dabei spielt doch dann der Reisetyp eine untergeorndete Rolle - Hauptsache man fühlt sich selber wohl auf so einer Reise.

    Jetzt gehe ich mal die verlinkten Reiseberichte hier lesen - bin schon gespannt.

    LG Thomas

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