Kalifornien Road Trip {2}: If you go to San Francisco...


Die ersten zwei Tage unserer Rundreise waren ein einziges Auf und Ab. 
Hier die Kurzfassung: Überfüllte Autobahn [nerv], Universal Studios [Fetzengaudi], 
Walk of Fame [wird total überschätzt], Motel in Glendale [yeah, we survived!], 
Santa Monica Pier [Hallo Urlaubsstimmung!], Highway 1 [Moment, verweile doch! 
Du bist so schön!]. 
Du denkst jetzt wie, was, wo? 
Kein Ding, hier geht’s zum 1. Teil der Kalifornien-Road-Trip-Reihe.


Next stop: Santa Barbara. Erst mal einen Kaffee hinter die Binde kippen, 
ein Zimmer in Oakland buchen (AirBnB sei Dank!) und gleich noch ein Hauszelt in 
Yosemite. Für die kommende Nacht würde unser Auto herhalten müssen. 
Wir fuhren weiter die Küste entlang, bis es irgendwo bei Paso Robles dunkel wurde. 
Dort stellten wir in einer leicht spießigen Siedlung das Auto ab und versuchten zu schlafen.

EIGENTLICH VERLIEF DIE NACHT FRIEDLICH
Abgesehen von den Sirenen eines Polizeiautos, das am gegenüberliegenden Haus hielt. 
Wir schreckten hoch. Schnell ein paar Straßen weiter parken. Dort bellte sich ein 
hysterischer Hund die Seele aus dem Leib. Cool. Und dann war da noch diese 
Gruppe feierwütiger Jugendlicher. Wie gesagt: eigentlich verlief die Nacht friedlich...

Am nächsten Tag steuerten wir Richtung San Francisco. Im Silicon Valley 
machten wir ein paar Zwischenstopps: Bei Facebook (streng bewacht, keine Fotos erlaubt),
 bei Google (ziemlich cool, man kann mit bunten Leih-Fahrrädern über das Gelände düsen) 
und an der Stanford University (wie Hogwarts, inkl. goldene Wasserhähne 
in den Mensatoiletten. Wer hat, der hat!).


Ganz schön prunkvoll diese Stanford University... hätte nichts gegen ein Stipendium einzuwenden.
Skulpturen // Stanford University

WO SIND DIE HIPPIES?
Weiter ging’s nach Oakland. Rucksäcke ins AirBnB-Zimmer und ab in die City! 
Fröhlich trällerte ich McKenzies Song vor mich hin. „If you go to San Francisco, 
be sure to wear some flowers in your hair.” Aufgepasst ihr Hippies, ich komme! 
Innerlich wappnete ich mich schon auf die vielen blumengeschmückten bunten Gestalten.


Tja, mit der Kluft zwischen Vorstellung und Realität ist es so eine Sache. 
Hippies sah ich jedenfalls keine. Zumindest nicht im klassischen Sinne. 
Ein paar verrückte Gestalten gibt es ja überall. Schade. 
Immerhin konnte man im „Hippieviertel“ Haight-Ashbury erahnen, 
dass sich hier einst die Blumenkinder tummelten. Bunte viktorianische Häuser, Graffiti 
und Wandmalerei, kleine Cafés, Second-Hand-Shops neben Boutiquen, 
die auch an den Touristen ihre „Hippie-Klamotten“ bringen wollten.



HAFENDUFT UND GELATO
Der Pier 39 (Fisherman‘s Wharf) hat es mir besonders angetan. Ich mag Häfen. 
Und ich mag die Seelöwen, die sich hier angesiedelt haben und faulenzen (fast wie in La Jolla). 
Ich mag die kühle Brise, die vom Meer herzieht. 
Die Golden Gate Bridge, die rot über der Bucht leuchtet. 
Die Cable Cars, die auch die steilsten Straßen San Franciscos überwinden. 
Und Ghirardellis Hot Fudge! Welch überaus schokoladig leckerer Eisgenuss! 
Und schon waren alle Hippies vergessen.

Seelöwen, Pier 39 und rechts unten ist die berüchtigte Gefängnisinsel Alcatraz zu sehen



Wie unser Roadtrip weiterging?

Hier geht es weiter zu Teil 3 unserer Reise

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