Reiseplanung ja oder nein?

Ocean Beach // San Diego // Kalifornien (2014)

Reisen zu planen finde ich genauso toll, wie das Reisen selbst: Vorher mit Freunden über ein Reiseziel zu sprechen, sich Anregungen und Tipps zu holen, im Internet oder in Reiseführern, Bilder von fernen Orten anzuschauen und davon zu träumen, selbst bald dort zu sein.

Wer eine Kurzreise vorhat, für drei oder vier Tage, sollte schon ungefähr wissen, was er in der kurzen Zeit alles sehen möchte. Allerdings läuft es erfahrungsgemäß doch nie wie geplant, und das ist auch gut so (Ich liebe Überraschungen!). In Rom z.B. stand einiges auf meiner To-do-Liste und schon am zweiten Tag war alles abgehakt. Dann beschlossen wir uns einfach treiben zu lassen und das italienische Leben zu genießen. Was soll ich sagen: Es wurde fantastisch!


In Kalifornien war das Ganze ein bisschen anders

Dieses Mal hatte ich gar nichts organisiert. Keine To-do-Liste, kein Plan - nichts. Mein Freund hatte bereits in Kalifornien gelebt und kannte sich daher bestens aus. „Ich regle das, entspann dich“. Na gut, das macht die Sache für mich umso interessanter. Am Ocean Beach, einer der ersten Ziele, die wir nach unserer Ankunft in San Diego ansteuerten, kam dann die Urlaubsstimmung auf! Plätschernde Wellen, strahlender Sonnenschein, Surfer am Strand, Temperaturen, von denen wir Deutschen im September meist nur träumen können und das Pier, das einen gefühlten Kilometer ins Meer hinausragt.

„Komm, wir laufen ganz nach vorne!“ Wir spazierten gemütlich los, beobachteten die Leute und hielten am Café, um zwei Eistees zu kaufen. Herrlich erfrischend! Ganz vorne angelten einige Menschen. „Today is a good day“, sagte uns ein Angler und zeigte grinsend auf seinen vollen Eimer. Das konnte ich nur bestätigen: So ganz ohne Plan den Tag und das Meer genießen – das nenn ich Glück!

Und hier geht's zum ausführlichen Reisebericht meines Road Trips durch Kalifornien

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