26. August 2015

7 Dinge, die ich an London mag

 
Ladies and Gentlemen, welcome back! 
Nach einer kleinen Sommerpause melde ich mich zurück. Neben unzähligen wunderbaren Eindrücken habe ich einiges an neuem Bildmaterial gesammelt und freue mich, euch bald bilderreiche Beiträge zu präsentieren. Anfang des Monats war ich in London, wo wir uns mit unseren kalifornischen Homies trafen, um die Stadt zu erkunden. Zwar war ich schon einmal in London, aber die Stadt ist definitiv immer einen Besuch wert. Wir hatten wunderbares Wetter und ich entdeckte vieles, was mir bei meinem ersten Besuch nie aufgefallen war. Doch bevor ich lange ausschweife, lasse ich die Fotos sprechen, die einige meiner liebsten Dinge in London zeigen.


Es gibt doch nichts besseres, als erst einmal ordentlich zu frühstücken! Also bestellten wir uns in einem kleinen Breakfast Club ein klassisches Frühstück. Das war allerdings so reichhaltig, dass ich bis zum Abend kein bisschen Hunger mehr verspürte! Wie die anderen es noch schafften, mittags einen Burger zu verdrücken, ist mir bis heute schleierhaft.


Das Schöne an London ist, dass sich die Bewohner nicht von Wind und Wetter abschrecken lassen. Bei jedem Wetter sind sie unterwegs. Warum sollte man sich auch von ein bisschen Wolken oder Regen abschrecken lassen?


Bei bunten Dingen geht mein Herz auf. Besonders gut gefielen mir all die farbigen Häuser und Fasaden. Ich könnte stundenlang bunte Türen und Häuser ablichten. Vielleicht stelle ich eines Tages eine kleine Sammlung zusammen.


Irgendwie haben die Engländer einen Hang zu "Sweet Things". Vor allem wenn es um Gebäck geht, das sie zu ihrem Tee naschen. Hätte ich nicht so ausgiebig gefrühstückt, wäre bestimmt das ein oder andere Muffin auf meinen Teller geraten.



Ähnlich wie meine Liebe zu bunten Häusern und Türen, verhält es sich, wenn es um Street Art geht. Weiß jemand ein paar coole Street Art Spots? Allein dafür lohnt sich schon eine Städte-Fotoreise!


Dieser Blog hat seinen Namen nicht umsonst. Licht mit der Kamera einzufangen, darum geht es in der Fotografie. Auch in London sind mir viele Orte begegnet, wo sich Licht und Schatten wunderbar einfangen ließen.


Auf riesige Löwen klettern, vor Springbrunnen Kunsstücke machen, einem steinernen Mahatma Gandhi die Hand schütteln. Wer mit offenen Augen durch die Stadt läuft, kann so manches schöne und lustige Motiv entdecken. Street Fotografie kann eben richtig Spaß machen!

31. Juli 2015

Bereise diese Welt, wie es dir gefällt!


Dieser Blogpost ist inspiriert durch Thomas Blogparade zum Thema "Reisetypen".

Als ich erfuhr, wie viele Reisetypen es gibt, war ich etwas baff. Begriffe wie Pauschalurlauber, Camper und Backpacker waren mir bekannt, dass es jedoch noch einige andere Reisetypen gibt, beweisen die zahlreichen Beiträge, die im Laufe dieser Blogparade entstanden. Teils wirklich kreative Bezeichnungen! Schmunzeln musste ich zum Beispiel bei Svens Beitrag, der sich als Backpackenden Städtetripler bezeichnet. Oder Ruti, der sich als Schönwetter-Backpacker sieht.

Tendenziell stimme ich Claires Meinung, man sei schneller, wenn man in Schubladen denke, zu. Klar, sonst gäbe es, psychologisch gesehen, auch keine Stereotype. Mir persönlich gelingt es jedoch nicht, mich einem bestimmten Reisetypen zuzuordnen. Jasmin hat einen perfekten Überbegriff erfunden und mir aus der Seele gesprochen: Sie betrachtet sich als Paradise Dream Traveler, immer nach Orten suchend, die für einen das Paradies auf Erden bedeuten.

FEST STEHT: ICH LIEBE DAS ABENTEUER! 
Abgesehen von einer geführten Bustour durch die Türkei mit Oma, war ich nie auf einer Pauschalreise. Den ganzen Tag am Pool liegen und das Buffett zu plündern, hat mich bis jetzt noch nicht sonderlich gereizt. Aber wer weiß? Wenn ich morgen eine Pauschalreise an einen schönen Ort gewinne, sage ich nicht nein. Vielleicht gefällt es mir ja doch.

Als ich noch sehr klein war, sind meine Eltern ein paar Monate durch Brasilien gereist. Es war eine wunderbare und spannende Zeit. Es ist jedoch lange her, sodass Erinnerung und Erzählung verschwimmen. Eines Tages werde ich wieder dorthin fahren und vielleicht wird sich jemand an die kleine „Linda“ aus Deutschland erinnern (so riefen mich damals die Einheimischen).

In unserer Kindheit fuhren wir mit unseren Eltern auf Familienfreizeiten. Es ging in die Alpen, nach Italien, nach Dänemark oder an die Nordsee. Auf unseren Reisen war immer einiges los: viele Freunde, Kinder, Spiel und Spaß! Langweilig wurde es nie. Später ging es auch mal nach Kroatien. Wir verreisten jedoch nicht jedes Jahr und träumten oft gemeinsam von fernen Ländern. Zum Glück gab es noch die Klassenfahrten! Den Segelturn um Elba und die Kunstreise nach Azzano und Florenz werde ich nie vergessen! Auch kann ich stolz von mir behaupten, auf einer zehntägigen Backpack-Alpenüberquerung dabei gewesen zu sein.

NACH MEINEM ABI PACKTE MICH DIE REISELUST
Ich wollte raus aus dem schläfrigen Dorfleben, hinaus in die Welt! Welcher Ort eignet sich da besser, als eine der berühmtesten Städte der Welt? Also ab nach New York City! Ich lebte und arbeitete als Au Pair einige Monate in dieser lebendigen und bunten Stadt und mir wurde klar: Die Welt ist so groß und es gibt so viele wunderbare Orte, die entdeckt werden wollen.


Während meines Studiums lernte ich meinen Freund kennen, ebenso reiselustig wie ich. Unsere erste gemeinsame Reise führte nach Rom. Von den Sommerabenden am Tiber träume ich heute noch oft. Als Studenten müssen wir selbstverständlich unser Geld zusammen halten, aber wir sind mittlerweile Spezialisten was Billigflieger, günstige Unterkünfte und Abenteuertouren betrifft – sei es nach Porto, Lissabon, London oder Paris. Letzten September luden uns Freunde aus San Diego / Kalifornien ein, bei Ihnen zu wohnen. Dieses Angebot nahmen wir natürlich freudig an und nutzten die Gelegenheit, um einen Road Trip durch Kalifornien zu starten. Es war eine der abenteuerlichsten und schönsten Reisen meines Lebens.

BIG APPLE IS CALLING
Nach fast fünf Jahren geht es im Herbst zurück nach New York City, an den Ort, der so vieles verändert hat. Der Ort, der mir half erwachsen zu werden und mich daran erinnert, an Träumen festzuhalten und an deren Verwirklichung zu arbeiten. Wir sind noch jung und spontan, erkunden Städte und Länder. Wollen das Leben aufsaugen, die Welt entdecken. Ob wir nun offiziell Backpacker oder Flashpacker sind, ist dann eigentlich egal.



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21. Juli 2015

Road Trip {3}: Der Yosemite-Nationalpark: Bärenstark!


Wir sagten der Stadt der verblassten Hippieträume Lebewohl und ließen die kalifornische Küste immer weiter hinter uns zurück. Nun ging es ins Landesinnere und allmählich wurde die Landschaft immer hügeliger. Unser heutiges Ziel war der Yosemite-Nationalpark, der an den westlichen Hügeln der Gebirges Sierra Nevada liegt. Als „Kind der Alpen“ freute ich mich unheimlich: Endlich ging es hinauf in die Berge! Von San Francisco aus sind es je nach Verkehrslage und Jahreszeit 3-5 Stunden Autofahrt. Um zum Yosemite-Nationalpark zu gelangen, mussten wir erst die Old Priest Grade überqueren. Von meinem Freund erfuhr ich, dass dies eine äußerst schmale und steile Straße sei. 

ZUM GLÜCK HATTEN WIR SEPTEMBER 
und somit die besten Chancen heil und zügig über den Pass zu fahren. Dachten wir. Als einziges Manko stellte sich unser Mietwagen heraus, der sich offenbar nicht seiner PS rühmen konnte. Wir knatterten die engen, kurvigen Straßen hinauf und jubelten bei jedem erfolgreich bewältigten Hang!



Auf unserem Weg durch die Sierra Nevada konnten wir die unterschiedlichsten Landschaftsbilder bestaunen: Trockene, braunrote Ebenen, aus denen schwarze Baumstummel in den Himmel ragten (Waldbrand lässt grüßen!), saftig grüne Wiesen und Wälder, faszinierende Felsformationen und kühle Bäche, an denen Rehe tranken. Ein Paradies für begeisterte Wanderer, Kletterer und Naturliebhaber! Die 20 Dollar Eintrittspreis für den Nationalpark sind definitiv fair. Zwar mussten wir feststellen, dass die berühmten Wasserfälle um diese Jahreszeit versiegt waren, Yosemite versprüht jedoch auch ohne Wasserfälle seinen Charme. Auch die Touristenmassen, vor denen uns ein paar Leute gewarnt hatten, blieben aus. Klar, ganz verlassen war der Park nicht. Aber schlimmer als beispielsweise in den Alpen, fanden wir es nicht.


Ein Hauszelt im Housekeeping Camp hatten wir schon ein paar Tage vorher gebucht. Da ich als Kind öfter mit meinen Eltern gezeltet hatte, war Camping für mich nichts Spektakuläres. Mein Freund hingegen war eher Ferienwohnungen und Hotels gewohnt und deshalb etwas aufgeregt („Schlimmer als in Glendale wird es nicht“, ermunterte ich ihn scherzhaft). Tatsächlich gefiel ihm das Camp sehr gut. Das Hauszelt war wie erwartet spartanisch, aber wir bekamen frisches Bettzeug und ein Lagerfeuerpaket (was mich etwas wunderte, da der Waldboden recht trocken war. Aber offenbar vertrauten die Ranger auf verantwortungsvolle Touristen). Außerdem wurde explizit darauf hingewiesen, jegliche Nahrungsmittel im „Food Storage“ (metallener Container mit Schloss) zu lagern. Selbst im Auto dürfe man nichts herumliegen lassen. Der Grund: neugierige und hungrige Bären! Allerdings hatten wir bis auf ein paar Rehe und einigen Eichhörnchen keine Besucher. Letztere waren jedoch extrem neugierig und sofort zur Stelle, sobald nur ein klitzekleiner Kekskrümel zu Boden fiel.




Wir streunten tagsüber durch die Gegend und zündeten abends ein Lagerfeuer an. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass im Lagerfeuerpaket weder Streichhölzer noch Feuerzeug sind. (Na toll!) Die kann man sich entweder teuer im Camping-Laden kaufen oder man frägt seine Nachbarn. Zum Glück eilten uns sofort ein paar nette Franzosen zur Hilfe und schon hatten wir ein prachtvolles Feuerchen entfacht. Juhu! Jetzt konnten wir unsere Tomatosoup kochen!  

STERNKLARE GLÜCKSMOMENTE
Bevor wir schlafen gingen, wanderten wir noch einmal durch das dunkle Camp. Ich blickte nach oben in den Himmel und es verschlug mir den Atem! Einen derart sternklaren Himmel hatte ich noch nie gesehen! Hier in der abgeschiedenen Natur konnte man Abermillionen Sterne bewundern. Minutenlang standen wir da und blickten hinauf in die Nacht. Glücksmomente wie diese machen eine Reise wertvoll. Deshalb lohnt es sich immer wieder, hinauszuziehen und die Welt zu entdecken. 

6. Juli 2015

Preview: Road Trip {3}: Erlebnisse im Yosemite Nationalpark



Nach heiter bis wolkigen Zeiten in Los Angeles und unserer Suche nach Hippies in San Francisco, führte der dritte Abschnitt unseres Road-Trips zu den westlichen Hängen der Sierra Nevada: Zum wunderschönen Yosemite Nationalpark. Warum die Nächte dort besonders schön sind und warum man in den Camps auf keinen Fall Essbares herumliegen lassen sollte, demnächst auf diesem Blog!

Ach ja: Katja hat eine neue Blogparade gestartet. Die Frage, passend zu den Sommerferien:

 "Berge oder Meer? 
Was liebst du im Urlaub mehr?"

Ich bin sehr gespannt, wo es Dich so hinzieht und freue mich auf Dein Kommentar
Bis dahin: Eine wunderbare Sommerzeit!